Baudot-Art erzeugen

Alles, was nicht direkt mit dem i-Telex System oder technischem Support zu tun hat,
im entferntesten Sinne aber noch zum Thema Fernschreiber passt.

Moderator: Franz

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detlef
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Re: Baudot-Art erzeugen

#11

Beitrag von detlef »

BjoernS hat geschrieben:
Mi 16. Sep 2020, 09:18
Noch eine Anmerkung zum HOG: Die Ermittlung der orientierten Gradienten bedeutet, dass der Farbverlauf innerhalb eines "Pixels" (d.h. einer FS-Zeichenzelle) ermittelt wird. Daraufhin können Zeichen(kombinationen) ausgewählt werden, die dem Gradienten optisch bestmöglich entsprechen (z.B. für Linien oder Außenkanten). Damit bekommt man quasi eine Subpixelauflösung. Faszinierende Methode.
Ach, das nennt sich HOG. Ich habe schon gerätselt, was das sein soll.
BjoernS hat geschrieben:
Mi 16. Sep 2020, 09:18
In der Menge der Zweifach-Overstrike-Kombinationen lassen sich wahrscheinlich auch genügend mittlere Helligkeiten finden, um kein Dithering betreiben zu müssen.
Ich gehe ja sogar bis Vierfach-Overstrike. Das bringt noch etwas mehr Kontrast.Ich hatte das bei dem Pferdekopf gesehen.
Am Ende soll das aber einstellbar sein, weil Vierfach-Overstrike schon eine Weile dauert.
Gruß, Detlef

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JKde
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Re: Baudot-Art erzeugen

#12

Beitrag von JKde »

Hallo Detlef,
versuche nicht das Bild auf 16 (linear verteilte) Graustufen zu reduzieren und dann die Buchstaben-Schwärzungen passend zu finden. Es ist besser das Bild in 8 oder 16-Bit Graustufen zu lassen und aus einer Tabelle den nächst gelegenden Schwarzwert zu suchen (wie von Björn beschrieben). Die Tabelle kann automatisiert aus den Renderings aller Zeichenkombinationen (Zweifach-Overstrike) erstellt werden. Damit würe auch das Sub-Pixel-Verfahren möglich.

Alle Fehlerverteilungsverfahren (wie Dithering) sind hervorragend geeignet um Details in Wolken oder Sonnenuntergängen herauszukitzeln. Wenn man aber das Verfahren bei zu geringer Auflösung auf Gesichter anwendet, kommen nur Grimassen heraus.

Nach meiner Erfahrung erhält man bessere Ergebnisse, wenn man die Bilder per Hand in PhotoShop oder Gimp vorbereitet, als wenn man einen Automat darauf ansetzt - speziell bei den kleinen Auflösungen. Mit ein paar Tricks kann man PhotoShop (Gimp) dazu überreden eine representative Vorschau zu zeigen, wenn man noch an der Gamma-Korrektur und den weiß-/schwarz-Werten schraubt.

P.S. Wenn die Buchstaben aus dem Papier fallen, war es zu viel Overstrike...
Jochen (Würzburg)

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detlef
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Re: Baudot-Art erzeugen

#13

Beitrag von detlef »

JKde hat geschrieben:
Mi 16. Sep 2020, 11:21
versuche nicht das Bild auf 16 (linear verteilte) Graustufen zu reduzieren und dann die Buchstaben-Schwärzungen passend zu finden. Es ist besser das Bild in 8 oder 16-Bit Graustufen zu lassen und aus einer Tabelle den nächst gelegenden Schwarzwert zu suchen (wie von Björn beschrieben). Die Tabelle kann automatisiert aus den Renderings aller Zeichenkombinationen (Zweifach-Overstrike) erstellt werden. Damit würe auch das Sub-Pixel-Verfahren möglich.
Ich werde mal beide Varianten probieren und schauen, ob das einen sichtbaren Unterschied macht.
Ich habe mal testweise die 16 Graustufen auf 32 Graustufen erweitert (mit 32 festgelegten Grauwert-Mustern). Da sieht man praktisch keinen Unterschied zu 16 Bit. Deswegen glaube ich nicht, dass die exakte Berechnung des Grauwertes eine nennenswerten Unterschied macht.
Aber die Ergebnisse können natürlich von Bild zu Bild unterschiedlich sein.

Bei Sub-Pixeling ist das natürlich anders. Da muss man eine Sub-Pixeling Tabelle erstellen. Das kann man nur rechnerisch machen.
Gruß, Detlef

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