Es läuft nichts mehr...

Fragen zur Bedienung eines Gerätes? Wie funktioniert das Zeug überhaupt? All diese Kabel...
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mirkowuest
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Es läuft nichts mehr...

#1

Beitrag von mirkowuest » Sa 28. Apr 2018, 17:07

Hallo Miteinander

Mein Anschluss habe ich als gestört vermerkt. Momentan habe ich grosse Probleme mit dem i-Telex. Angefangen hat alles damit, als das gelbe Hui-Ke Relais von der TW39-Doppel Platine nicht mehr richtig Umgeschaltet hat. Angeschlossen war mein T100. Seit November funktionierte alles wunderbar. Da ich selbst keine guten Erfahrungen mit dieser Relais Marke gemacht habe, ersetzte ich alle 3 Stück auf den Platinen. (TW39-Doppelt und Spezial). Ich habe die Finder Relais (30.22.7.012.0010) eingesetzt. Diese sind nach mir völlig kompatibel zu den anderen und sind meiner Meinung robuster.
Danach kam Werner in die Schweiz und brachte mir den T68. Als ich diesen Angeschlossen habe, konnte ich kurz mit Thomas aus Affoltern schreiben. Dann druckte der Fernschreiber nur noch willkürliche Zeichen und aus der TW39-Doppel Platine stieg ein Rauchfähnchen auf. Nach sofortigem Ausschalten war der Schaden schnell festgestellt. Zwei Widerstände, der Mosfet und ein Optokoppler gaben den Geist auf. Die Widerstände waren verbrannt.

Nachdem ich auch diese repariert habe, schloss ich wieder den T100 an. Normalerweise, wenn keine Leitung angeschlossen ist, leuchtet beim T100 die AT-Lampe dauerhaft. Bei einem Anschluss an die Leitung löscht diese Lampe, bis ich auf AT drücke, um eine Verbindung aufzubauen. Die Lampe löschte diesmal aber nicht mehr. Auf der Leitung sind 62V und es fliesst im Ruhezustand ein Strom von 3mA. Beim Drücken auf AT 42mA. Der Leitungsunterbruch von der Platine kam aber nicht.

Nachdem ich dann an die gleiche Leitung den T68 angeschlossen habe, funktionierte diese auch nicht. Die Widerstände sind nun wieder durchgebrannt. Der Mosfet sowie der Optokoppler sind auch wieder hin.

Ich bin nun verzweifelt. 4 Fernschreiber Zuhause und keiner Funktioniert. Die Platinen habe ich nun auf Distanzhülsen montiert. Die LEDs sind ausgelötet und ich habe ein kabel an jeden Platz angelötet. Später soll das i-Telex in einen Schaltschrank eingebaut werden und die LEDs sollen nachher in der Front des Schrankes angebracht werden.

Nach diesem langen Roman hoffe ich auf eine baldige Lösung.
Viele Grüsse aus der Schweiz.
Mirko

PS: Ich habe einen zweiten T68 gekauft. Diesmal in Braun von 1965. Er wird nach einem Generalputz und Schmierung an einen Kollegen verkauft. Wenn er diesem zustimmt, wird er sich auch eine i-Telex-Verbindung zutun. Dann hätten wir einen Nutzer aus der Schweiz mehr...
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Re: Es läuft nichts mehr...

#2

Beitrag von FredSonnenrein » Sa 28. Apr 2018, 19:25

Hallo Mirko
Danke für die Fehlerbeschreibung, wir werden das Problem herausfinden.
Den MOSFET hat noch keiner gekillt.
Zur Ermittlung der Fehlerursache viele Fragen:
Was verwendest du für eine Energieversorgung?
Welche Widerstände sind durchgebrannt?
Kannst du ausschließen dass die Leitungen vom i-Telex zu den Fernschreibern Einfall von Fremdspannung haben?
Zuden T68 habe ich mal gehört, dass Geräte mit abweichender Belegung der Anschluss-Stecker im Umlauf sind.
Grüße,
Fred Sonnenrein, Braunschweig
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Werner
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Re: Es läuft nichts mehr...

#3

Beitrag von Werner » Sa 28. Apr 2018, 22:58

Hallo Mirko und Fred,
ich darf kurz ergänzen, dass der t68d von Franz aus Dreieich kam, der ihn vor der Übergabe an mich getestet hatte - dabei gab es keine Probleme an seiner TW39-Karte. Ich selbst hatte das Gerät in den ca. 4 Wochen die es bei mir stand, für ca. 2 Std. in Betrieb, habe lediglich das Typenrad mit Typutz gereinigt und neue Farbröllchen eingesetzt. Hier bei mir lief der t68d auf einer TW39 Spezial-Karte ebenfalls problemlos bevor ich ihn an Mirko in der Schweiz persönlich übergeben habe.
Ich greife mal den letzten Punkt, den Fred erwähnt hat, auf: Die Steckerbelegung. Mirko, Du hattest doch den Anschlussstecker am t68d neu und besser (isolationstechnisch gesehen) verlötet. Ein Fehler bei der Neuverlötung ist ausgeschlossen? Wollen wir noch einmal mit dem Kabel von meinem t68d vergleichen? Bitte versteh mich richtig: Ich zweifle nicht Deine elektrotechnische Kompetenz (zu erlernst gerade diesen Beruf) an - aber manchmal passiert eben doch das Unmögliche.
Andererseits hörte ich von Franz aus Dreieich, der am Anfang seiner Fernschreiberkarriere ein identisches Problem mit einem Linienstrom-FS hatte und da gab es zunächst auch die Rauchfahne und dann war die TW39-Platine futsch. Laut Franz hat er dann eine "neuere Version" der TW39-Karte erhalten und alles sei bestens gelaufen. Wie gesagt: Habe ich von Franz gehört - besser ist es wenn Ihr ihn anschreibt und nach dem Problem von damals befragt.
Viele Grüße :whack:
Werner+++

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Re: Es läuft nichts mehr...

#4

Beitrag von mirkowuest » Mi 2. Mai 2018, 23:11

Hallo Fred und Werner

Ich habe das Problem nun beheben können. Die defekten Teile wurden ausgewechselt und der Verursacher ist auch gefunden.

Zuerst die Infos für Fred:
-Als Versorgung nehme ich die Stromversorgungskarte mit Messgerät. Als Trafo habe ich bis anhin einen 2x12V Trafo verwendet. Dieser wurde nun durch eine 2x15V Variante ersetzt. Grund folgt weiter unten...

-Die Widerstände die den magischen Rauch abgegeben haben sind:
R11 --> 47k
R13 --> 100R

-Ich konnte einen Elektrischen Defekt beim T68 feststellen. Zudem gleich mehr..

Problem Nummer 1: T100

Das Lämpchen bei der AT Taste hat nicht mehr aufgehört zu leuchten. Diese leuchtet normalerweise nur, wenn der Wahlvorgang freigegeben ist oder keine Leitung an den Fernschreiber angeschlossen ist. Das Problem lag an der zu geringen Spannung die im Normalzustand von der Platine abgegeben wurde. Diese betrug 62V. Da Der Elektromagnet zur Verriegeleung der Wählscheibe bei mir erst mit 68V zieht, funktionierte dieser nicht immer richtig. Direkt am Magnet ist ein Federkontakt angebracht, der das Lämpchen direkt schaltet. Weil der Magnet nicht erregt wurde ist auch das Lämpchen nicht ausgegangen. --> Ich habe den 12V Trafo durch einen 15V Trafo ersetzt. Diese Spannung ist laut den Handbüchern zulässig.

Problem Nummer 2: T68

Ich denke, dieses Problem ist wirklich sehr selten. Ich habe an einer eigenen TW39 Schaltung den T68 ausprobiert. Beim Umpolen schaltet sich der Fernschreiber automatisch an. Wenn ich dann die ca. 60 Zeichen schreibe, fängt die Lampe rechts zu leuchten an. Wenn dieser Kontakt geschlossen wird, wird durch einen nicht zu vernachlässigen Übergangswiderstand die Phase direkt auf das Gehäuse geschaltet. Da dieser Strom nicht sehr gross ist (ca. 5mA) schaltet der FI noch nicht aus. Es liegt auch eine Fernmeldeleitung durch einen Isolationsdefekt auf dem Gehäuse.
Da der Schukostecker auch "verkehrt" eingesteckt werden kann, ist dieses Phänomen nicht immer zu messen. Sehr wahrscheinlich war das bei Werner der Fall. Bei ihm hat der Fernschreiber ja fröhlich gerattert...

Ich habe nun den unteren Teil des Fernschreibers (Tastatur und Elektrik) entfernt, und den defekten Draht entfernt. Dieser habe ich durch einen fast gleichen ersetzen können, da ich vor einiger Zeit für meine Telefonanlage noch ein paar Telefonrelais mit Drähten gekauft habe. Ich habe den neuen Draht einfach an den alten Angelötet und diesen dann durch den gebundenen Kabelstrang gezogen. So musste ich nicht die Bindfäden aufschneiden, was einfach ein No-Go für mich wäre.

Für alle, bei denen beim T68 die Glimmlampe vorne dauernd leuchtet (mir ist Thomas bekannt...): Wenn die Spannung der Leitung etwas erhöht wird, löscht auch diese wieder zuverlässig nach einem Fernschreiben. Sie schaltet sich erst wieder an, wenn die Wahlaufforderung von der i-Telex Platine kommt.

Im Anhang habe ich noch ein Bild des Steckers, der hinten im Fernschreiber eingesteckt ist. Vielleicht muss auch einmal jemand solch einen neu verdrahten. Aber aufgepasst: Nicht alle Fernschreiber haben die gleiche Belegung!

Fazit: Alle Fernschreiber funktionieren wieder (T100 und T68). Ich reinige zur Zeit noch den T68 vom Staub. Daher ist dieser bis auf weiteres nicht online.

- Wie heisst die Farbe nochmals, mit der man die Röllchen einfärben kann?
- Welches Öl kann ich für die Schmierung des Fernschreibers verwenden?
- Und wo bekomme ich die dünnen Schreibstreifen?

Vielen Dank für eure Hilfe
Mirko

PS: Noch ein Fortschritt aus meiner Telefonanlage. Der Verteilerkasten OG und EG ^^
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Re: Es läuft nichts mehr...

#5

Beitrag von FredSonnenrein » Do 3. Mai 2018, 07:46

Hallo Mirko,
Glückwunsch dazu dass du den Fehler gefunden hast und nochmehr Glückwunsch, dass nicht noch mehr passiert ist.
Aber eines noch: Ich würde sicherheitshalber nochmal den Übergangswiderstand des Schutzleiters im angesteckten Zustand messen. Ich habe wenig Vertrauen in diese Federkontakte an den Befestigungsschrauben.
Für das Auslösen eines RCD / FI wird es reichen, bei klassischer Nullung hätte ich extreme Bauchschmerzen...
Grüße,
Fred Sonnenrein, Braunschweig
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Re: Es läuft nichts mehr...

#6

Beitrag von Werner » Do 3. Mai 2018, 07:56

Hallo Mirko,
Toller Beitrag hier im Forum. Vielen Dank für Deine analytische Vorgehensweise. Erinnerst Du Dich an unser Gespräch in St. Gallen, als ich Dir sagte wie ich Dich einschätze? "Hoffnungsvoller Nachwuchs in unserer Gruppe"

Die Problematik am T100 kann ich bestätigen: Auch ich habe vor einiger Zeit vom 12 Volt Trafo auf den 15 Volt Trafo im i-Telex-System umgestellt und hatte durch die erhöhte Ausgangsspannung am Ausgang der TW39-Karte deutlich weniger Probleme. Und trotzdem kommt es bei einigen wenigen Fernschaltgeräten vom Typ NL vor, dass das SZ-Relais im Ruhezustand nicht anzieht und somit auch die Lampe in der Anruftaste dauerhaft leuchtet. Erst wenn die Spannung noch weiter erhöht wird (ich war auch schon bei 72 Volt) zieht dieses Relais an.

Problem Nr. 2 - der t68: Das ist ja der Hammer: Der Isolationsfehler lag also nicht im Oberteil, dort wo der Zeichenzähler ZZ (löst bei 59 Zeichen aus) und der Kontakt zz sitzt, sondern im Unterbau der Fs-Maschine. Normalerweise gibt es derartige Isolationsfehler immer dort wo dauerhaft eine mechanische Bewegung ist, also direkt am Zeichenzähler. Aber bei Dir war es ja ein Draht im Unterteil, der "still ruht der See" keiner mechanischen Belastung ausgesetzt ist und somit "auf Dauer" geschützt ist. War dieser Draht mechanisch abgeschert oder kannst Du uns mehr zum Isolationsfehler berichten?

Dein Zitat "Es liegt auch eine Fernmeldeleitung durch einen Isolationsdefekt auf dem Gehäuse". Auch hier würde mich interessieren wo genau die Fernmeldeleitung mit dem Gehäuse, das durch den oben genannten 1. Fehler unter leichtem Strom stand, verbunden war.

Als Farbe für die Färberöllchen hat uns der Henning "Pelikan Öl-Stempelfarbe" empfohlen und die verwende ich auch seit 2 Jahren. Gibt es bei Amazon, aber bitte auf das Wort ÖL achten, denn es gibt auch wasserhaltige, die nicht geeignet ist.
Schmale Papierstreifen gibt es bei Johannes, der eine spezielle Schneidemaschine gebaut hat und aus Lochstreifenpapier das schmale Streifenpapier für den t68 herstellt. Aber im Forum gab es meines Wissens auch schon eine gemeinsame Bestellaktion von derartigen Rollen - da musst Du einmal recherchieren.

Nochmals 1000 Dank für Deine zielgerichtete Suche nach dem Fehler - Du wirst so langsam zum Kandidat für einen Dr. t68 h.c. Unser Heinz Blumberg aus Hohemey hat diesen Titel schon.
Viele Grüße :whack:
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Re: Es läuft nichts mehr...

#7

Beitrag von mirkowuest » Do 3. Mai 2018, 08:14

FredSonnenrein hat geschrieben:Hallo Mirko,
Glückwunsch dazu dass du den Fehler gefunden hast und nochmehr Glückwunsch, dass nicht noch mehr passiert ist.
Aber eines noch: Ich würde sicherheitshalber nochmal den Übergangswiderstand des Schutzleiters im angesteckten Zustand messen. Ich habe wenig Vertrauen in diese Federkontakte an den Befestigungsschrauben.
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Hallo Fred

Der Übergangswiderstand ist ok. Das Installationsmessgerät zeigt bei einer Messung von 200mA einen Widerstand von 0.2 Ohm. Auch beim Wackeln des Steckers ist die Erdverbindung gegeben.
Ich habe für die Stromversorgung einen Adapter von Schuko zu einem Typ 12 Stecker. Dort habe ich die 10A Sicherung durch eine 3.15A Sicherung ersetzt.
In die Fernmeldeleitung kommt von mir noch eine Sicherung (100mA) und ein Varistor mit 100V. Bei einer allfälligen Überspannung wird der Fernmeldekreis durch die Sicherung unterbrochen. So kann ich die Platine noch zusätzlich schützen.

Viele Grüsse
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Re: Es läuft nichts mehr...

#8

Beitrag von mirkowuest » Do 3. Mai 2018, 10:11

Hallo Werner

Zu deinen Fragen:
Der Kontakt beim Zeichenzähler hat einen kleinen Isolationsdefekt nach Erde. Der untere Draht war sehr nahe an der Herausnehmbaren Bodenplatte der Elektrik mit einer Bride befestigt. Die Fernmeldeleitung ist an dieser Dose direkt hinter dem Eingangsstecker noch irgenwie nachträglich mit Erde verbunden worden. Das wurde auch behoben. Ich habe leider nicht alles mit Bildern dokumentiert. Es war schon spät und ich wollte den Fernschreiber unbedingt noch zum laufen bringen. Wenn ich wieder einmal etwas an einem Fernschreiber mache, werde ich es in Zukunft genau dokumentieren.

Viele Grüsse aus der Schule
Mirko

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Re: Es läuft nichts mehr...

#9

Beitrag von DF3OE » Do 3. Mai 2018, 10:56

Hallo Mirko!
Herzlichen Glückwunsch zur Fehlerbehebung! :thumbsup:

Stempelfarbe hat Werner schon richtig beschrieben; auf jeden Fall eine MIT Öl nehmen.

Papierrollen können von mir "bezogen" werden, da ja derzeit keine Nachfertigung geplant ist.
Ich habe noch "genug" ohne Gummierung (also lagerfähig) auf Lager.
Ich bringe dann welche zur HAMRADIO mit.
mfg
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