Jens / 7977457 / Fernschreibstelle Großpösna

... und hier kann der eigene "Fuhrpark" präsentiert werden.

Moderator: Franz

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Re: Jens / 7977457 / Fernschreibstelle Großpösna

#11

Beitrag von duddsig » Mo 18. Jun 2018, 22:22

Den folgenden LS36 Lochstreifensender habe ich wie schon geschrieben, als Beigabe zum T36Lo herausgehandelt.
Über das Herstellungsdatum kann ich nur mutmaßen, daß es wohl nach 1945 bis 49 sein dürfte.
Die graue Brünierung der "Beschläge" des Lesers sieht jedenfalls wie die des noch folgenden 49er Lo15 aus.
Die Erste große Wartung muß wohl wie auch beim T36Lo 1955 gemacht worden sein.
Die ausgewechselten Bauteile (Kondensatoren) tragen das selbe Herstellungsdatum bei beiden Geräten.
Das Netzfilter ist allerdings neueren Datums und stammt von Siemens.
Als erstes mal ein Viedeo, wo man das Zusammenspiel der beiden Komponenten sehen kann.
Als Fernschaltgerät mußte ein T57 von RFT dienen. Ich bitte die Unornung zu entschuldigen :holy: .



und natürlich noch einige Fotos
LS36 Vorderseite.jpg
LS 36 von hinten.jpg
LS36 Leser.jpg
LS36 von unten.jpg
LS36 Front.jpg
LS36 geschlossen.jpg
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Re: Jens / 7977457 / Fernschreibstelle Großpösna

#12

Beitrag von SAS » Sa 7. Jul 2018, 17:30

Herzlichen Glückwunsch,

eine Fernschreibmaschine mit Druckerfalle, das sieht man sehr selten!

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Re: Jens / 7977457 / Fernschreibstelle Großpösna

#13

Beitrag von duddsig » Di 10. Jul 2018, 12:26

SAS hat geschrieben:
Sa 7. Jul 2018, 17:30
Herzlichen Glückwunsch,

eine Fernschreibmaschine mit Druckerfalle, das sieht man sehr selten!

3AC
Du meinst sicher eine Druckerfallensperre sieht man selten. Das würde stimmen und gab es wohl nur bei bestimmten Institutionen bzw. bei der NVA.
Die ganzen T63 von der NVA hat aber der Erdboden verschluckt und damit auch die Druckerfallensperren.
Mit der Druckerfallensperre wird die Druckerfalle mechanisch blockiert, und somit der Druck verhindert.
Eine Druckerfalle hat allerdings jeder T37/51/63 und sicher auch andere Maschinen, bei denen es aber auch anders heißen kann.

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Re: Jens / 7977457 / Fernschreibstelle Großpösna

#14

Beitrag von SAS » Do 12. Jul 2018, 20:15

Danke für die Aufklärung ;)

F1100, F1300 und F2000 hatten je nach Konfiguration auch eine Druckerfalle

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Re: Jens / 7977457 / Fernschreibstelle Großpösna

#15

Beitrag von duddsig » Sa 11. Aug 2018, 21:36

Nachdem ich mir den T36Lo nebst LS36 gegönnt hatte, war ich doch recht angetan, wenn nicht sogar fasziniert von diesen alten Lorenz-Maschinen. Nun mußte natürlich noch ein möglichst alter Lo15 ran. Es ergab sich, daß eine Maschine in Wilnsdorf auf eine Abholung wartete. Es handelte sich um einen 49er Lo15 mit Siemens TW39 FSG und nach Hennings Angabe sehr seltenem Gehäuse. Der Inhaber, ein ehemaliger Postler im Ruhestand, hatte die Maschine aus einem Datenverteiler in Attendorn gerettet und wollte sie einem Museum überlassen. Es hatte sich aber bis dahin kein Museum gefunden, so daß ich die Maschine ergattern konnte. Die Maschine ist inclusive Verdrahtung original, es sind nur diverse Kondensatoren und Filter ausgewechselt, diese aber wieder im Originalgehäuse - also unsichtbar.

Das gute Stück wiegt übrigens einen satten Zentner ohne Gehäuse. Was bei anderen Maschinen Alu ist, ist hier Stahl.
  • Kennung: ✦ 711 pruef att
  • Typ: Lo15
  • Baujahr: 1949
  • Kaufpreis: 100€ (incl. FSG TW39)
  • Ausstattung: Ferneinschaltung / Standby
  • Status: Online

    Es folgen dieses mal 2 Bilder (Vorher/Nachher).
    Das Abreißlineal auf dem 2. Bild ist nur geklemmt, also rückstands- und beschädigungsfreifrei zu demontieren.
    Lo15 01.jpg
    Lo15 02.jpg
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Re: Jens / 7977457 / Fernschreibstelle Großpösna

#16

Beitrag von duddsig » Do 13. Sep 2018, 14:52

Na, dann will ich auch mal wieder was von mir hören lassen.
Hier mal ein paar Bilder aus meiner Außenfernschreibstelle. Eigentlich müßte man Nachrichtenzenztale / Wählersaal sagen. Aber es finden sich auch noch andere teilweise seltsame Dinge dort.

Als erstes mal die Fernschreibseite, mit links dem Lorenz Lochstreifensender LS36, darauf ein Siemens FSG TW39, rechts daneben der 49er Lo15, weiter rechts daneben der T36Lo, und ganz rechts, ein gegen die anderen Teile recht "moderner" T51, auf dem der Lorenz Empfangslocher EL35 thront. Zwei T57-FSGs befinden sich noch unter der Tischplatte, mehr geht dort definitiv nicht hin. Von dem Musikmöbel links daneben kann ich die rechte Tür schon nicht mehr öffnen und der Tonbandauszug in der Mitte ist auch blockiert.
Fernschreiber.jpg
Dann mal die Telefonwand mit links an der Wand der TE-KA-DE Relaisanlage, darunder der kleine Prüfschrank 50, rechts die Bosse-Drehwähleranlage und darunter (unten rechts/zentral) die GWN (Große Wähler Nebenstellenanlage).
Telefonwand neu.jpg
Dann noch etwas Teslaspuliges in Röhrentechnik: Links ein Plasmatweeter, also ein Hochtonlautsprecher, dessen Plasmaflamme der Ton entspringt, und rechts daneben meine mittlere VTTC (VacuumTubeTeslaCoil) die hier auf Sparflamme etwas drahtloses Licht macht :)
Der Nähmaschinentisch mit den Teslas könnte bald einer größeren Anrufsucher-Nebenstellenanlage (mit Drehwählern) weichen müssen (W-3-15-3H-51), man muß ja schließlich prioritäten setzen :crack:
Tesla neu.jpg
Dann noch ein etwas älteres Panorama des Raumes, der nur 2,60m x 3,50m groß ist. Links sieht man noch meine große VTTC, sie muß schon auf der Sitzbank Platz nehmen, in Ermangelung selbigem an andere Stelle.
Panorama.jpg
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Re: Jens / 7977457 / Fernschreibstelle Großpösna

#17

Beitrag von duddsig » Fr 28. Dez 2018, 20:26

duddsig hat geschrieben:
Sa 11. Aug 2018, 21:36
Nachdem ich mir den T36Lo nebst LS36 gegönnt hatte, war ich doch recht angetan, wenn nicht sogar fasziniert von diesen alten Lorenz-Maschinen. Nun mußte natürlich noch ein möglichst alter Lo15 ran. Es ergab sich, daß eine Maschine in Wilnsdorf auf eine Abholung wartete. Es handelte sich um einen 49er Lo15 mit Siemens TW39 FSG und nach Hennings Angabe sehr seltenem Gehäuse. Der Inhaber, ein ehemaliger Postler im Ruhestand, hatte die Maschine aus einem Datenverteiler in Attendorn gerettet und wollte sie einem Museum überlassen. Es hatte sich aber bis dahin kein Museum gefunden, so daß ich die Maschine ergattern konnte. Die Maschine ist inclusive Verdrahtung original, es sind nur diverse Kondensatoren und Filter ausgewechselt, diese aber wieder im Originalgehäuse - also unsichtbar.
Um die Sammlung der alten Lorenz-Geräte weiter zu vervollständigen habe ich dann noch mal gaaanz tief in den Geldbeutel gegriffen :x und habe den sehr seltenen Empfangslocher EL35 erstanden. Dieser arbeitet mit Linienstrom, man kann ihn mit der Maschine und dem Sender in Reihe schalten. Man kann ihm auch eine eigene Leitung spendieren, dann kann er angerufen werden, er hat aber keinen Kennungsgeber und man benötigt dann ein FSG.

Ich habe dem guten Stück mal eine neue Verdrahtung aus Silikonlitze spendiert, da die wohl schon unoriginalen Drähte hart und abgebrochen waren.
Der Netzfilter - auch unoriginal von Siemens - hat neue Kondensatoren erhalten, und die restlichen Kondensatoren wurden auch getauscht.

  • Kennung: ✦ -------
  • Typ: EL35
  • Baujahr: 1940-1949?
  • Kaufpreis: 450€
  • Ausstattung: Ferneinschaltung / Standby
  • Status: Bei Bedarf Online

    Es folgen wieder 2 Bilderversionen Vor der Restaurierung
    WP_20180518_10_31_28_Rich.jpg

    WP_20180518_10_39_20_Rich.jpg
    WP_20180518_10_39_36_Rich.jpg
    WP_20180518_10_40_14_Rich.jpg
    WP_20180518_10_40_32_Rich.jpg
    -
    Nach der Restaurierung
    -
    EL35-1.jpg
    EL35-2.jpg
    EL35-3.jpg
    EL35-4.jpg
    EL35-5.jpg
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#18

Beitrag von duddsig » Fr 28. Jun 2019, 20:32

Ich hatte mir ja Mitte vorigen Jahres ein zweites TW39 FSG von Siemens geschossen. Dieses war in erbärmlichen Zustand, das Gehäuse teilweise mit tiefen Rostnarben.
Vorher2.jpg
Vorher1.jpg
Vorher3.jpg
Vorher4.jpg
Die MP-Kondensatoren waren wieder stark verlustbehaftet, deshalb habe ich sie dieses mal gleich vor der Inbetriebnahme gewechselt.
Das heißt, neue Wimas in die Blechgehäuse eingepflegt.
Kondensatorgeschnetzeltes.jpg
Ich hatte mich spontan und ausnahmsweise auf Grund des Zustandes des Gehäuses, zu einer Spraydosenschnellackierung entschieden.
Hier das Ergbnis nach dem Zusammenbau / der erste Versuch.
Neu1.jpg
Leider hatte das Gerät dann nur kurzzeitig funktioniert. Die hochohmige Spule des Relais hatte sich verabschiedet.
Diese hat 14kOhm und 35000 Windungen 0,05CuL. Die Neubewicklung beim Profi hätte das vierfache des dann später erstandenen Schlachtgerätes gekostet.
Relaisspule.jpg
Ich habe also heute aus dem Schlachtgerät das komplette Relais ausgebaut, und in das bereits restaurierte FSG eingebaut. Dann habe ich noch eine stilechte Fingerlochscheibe an den Nummernschalter gebaut und hier ist nun nach einem Jahr das fertige und funktionierende Gerät.
Neu2.jpg
Das Schlachtgerät lieferte auch noch eine funktionierende Spule für den Zuhälter für die Nummernschalterblockierung meines ersten Gerätes.
Zuhälter.jpg
Hier noch die Schaltung für das Gerät
Schaltung TW39.jpg
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Re: Jens / 7977457 / Fernschreibstelle Großpösna

#19

Beitrag von Franz » Fr 28. Jun 2019, 20:52

Hammerhaft Jens, Respekt und Glückwünsche, dazu... dazu fällt mir nur ein .. "ich glaube es nicht" :-)

411898 bfsz d + T100Z (Schmaltastatur :thumbsup: ) + 24 hr online
411744 eddd d + T100 (Schmaltastatur :thumbsup: )+ online von 06.00 - 22.00 Uhr

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#20

Beitrag von duddsig » Mo 15. Jul 2019, 19:46

Eine polnische Lieferung, siehe viewtopic.php?f=2&t=1912 brachte mir diverse Geräte, die hier im Einzelnen vorgestellt werden sollen. Ich fange erst mal mit den Fernschaltgeräten an. Es handelt sich um 2 polnische Geräte vom Typ "WD-66M". Beide Geräte sahen im Gegensatz zu den Fernschreibern vom Typ T63 mit Blechhaube und den Lochstreifensendern Typ T53 etwas ungepflegt und schmutzig aus.

Bei beiden funktionierte der Lokalbetrieb, eines konnte angerufen werden, das andere nicht. Die Geräte scheinen den Siemens FSGs ähnlicher zu sein, als denen von RFT. Sie haben einen drehbaren Brückenstecker für Wählbetrieb und Standleitungsbetrieb. Nachdem ich den Stecker gedreht hatte ging ab und zu der abgehende Wählbetrieb an jenem Gerät, was auch angerufen werden konnte (auch blos ab und zu). Ein anderes (neues) Telegraphenrelais brachte keine stabileren Egebnisse > zurückgetauscht. Nach Erhöhung der Versorgungsspannung vom I-Telex auf 260V (habe 12V-Trafo) ging der abgehende Wählbetrieb dauerhaft, aber die Verbindung brach wenn ich selbst gesendet habe mit verstümmelter Nachricht ab. Ich nahm an, daß die Spannung immer noch nicht ausreichend war.

Die Lösung des Problems bescherte mir eine sehr lehrreiche Nachricht von Willi. Der 77Ohm-Wicklung des ER ist ein Widerstand von 80-82Ohm parallelgeschatet. Ich habe diesen versuchsweise mal auf 100Ohm erhöht, und schon funktionierte es auch immer mit dem 12V- Trafo. Leider brach die Verbindung immer noch ab wenn ich selbst geschrieben habe. Jetzt habe ich noch mal das Telegraphenrelais getauscht, und nun ging auch das eigene Senden stabil. Die Lösung mit dem 100Ohm-Widerstand sollte auch bei einem NL so funktionieren. Die Schaltung ist an der Stelle praktisch identisch.

Bei dem 2. FSG funktionierten beide Richtungen im "Amtsverkehr" überhaupt nicht (Brückenstecker schon entsprechend gedreht).
Auch hier half das leider nur 1x vorhandene nageleue Siemens-Telegraphenrelais. Das Originale ist wohl völlig defekt. Es verhält sich nur die AL etwas seltsam. Dieses Gerät geht auch mit dem 12V Tafo.

Die Geräte können übrigens auch Internbetrieb ohne Linienspannung (im Gegensatz zum NL)
Sie sind ausgestattet mit einer Buchse für einen Lochstreifensender. Es befindet sich eine DIN-Buchse an der Rückseite, die wohl für einen eventuellen Papierendekontkt zuständig ist.

Die Schaltung und die vereinfachte Version davon
Polnisches Fernschaltgerät WD-66 M (2).jpg
Polnisches Fernschaltgerät WD-66 M (5).jpg
Und einige Bilder, nachem die Putzkolonne mit dem Poliermittel tätig war.
Man sieht auch 2 neue Siebelkos. Vorsichtshalber, da einer etwas inkontinent war. Ich hatte Anfangs hier einen Fehler vermutet, da der sich auch etwas seltsam verhielt.
WP_20190706_12_10_56_Pro.jpg
WP_20190706_12_11_44_Pro.jpg
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WP_20190706_12_12_39_Pro.jpg
WP_20190706_12_13_51_Pro.jpg
WP_20190706_12_24_48_Pro.jpg
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