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Nachgerechnet...

Verfasst: Di 27. Jun 2017, 16:06
von Martin
Nochmal nachrechnen:
400 * 5 Bit pro Meter
330 m je Rolle -> 660 kBit (80,6 kB) je Rolle (ich ging ursprünglich von 250 m-Rollen aus)
-> 13,2 MBit (1,57 MB) je Karton - etwas mehr als eine alte Diskette

Wenn ich jetzt einen aktuellen Spielfilm (Bluray-Qualität, ich will ja keine Rückschritte machen)
speichern will (30 GB für 120 min/2 Stunden) benötige ich
ca. 2300 Kartons (ca. 32 Europaletten = 1 großer Lastwagen voll) (Kai, wie siehts aus mit Deinen Lagerbeständen? Versandkosten?)

Das wären dann zusammen ca. 15000 km (knapp halb um die Erde herum).
Beim Abspielen erreicht der Lochstreifen ca. 7600 km/h (2100 m/s) - das sind "nur" 0,0007 fache Lichtgeschwindigkeit -
sollte also möglich sein.
Allerdings erreicht die Rolle dann 730 000 Umdrehungen/min (am Ende der Rolle) - da brauchen wir gutes Leichtlauflagerfett...
Etwas hektisch wird das Wechseln der Rollen (immerhin gut 6 Rollen pro Sekunde)

Ach ja, bei 33 Euro je Karton kostet der Spaß 75900 Euro - da sollte Rabatt drin sein!

----- Trennung, Spaß beiseite:
Die Rollen sind schon lange da, alles bestens damit, sicher verpackt, die sollten einige Zeit reichen.
Durchschnittliche Fernschreibseiten (DIN A4) sollten ca. 50 auf eine Rolle passen bzw. 1000 in den Karton.


Quelle dafür

Re: Nachgerechnet...

Verfasst: Di 27. Jun 2017, 16:56
von dc0kk
Martin hat geschrieben: Das wären dann zusammen ca. 15000 km (knapp halb um die Erde herum).
Beim Abspielen erreicht der Lochstreifen ca. 7600 km/h (2100 m/s) - das sind "nur" 0,0007 fache Lichtgeschwindigkeit -
sollte also möglich sein.
Du hast vergessen, das der Streifen mit Überschallgeschwindigkeit, also über 1236 km/h abläuft!

Re: Nachgerechnet...

Verfasst: Di 27. Jun 2017, 18:40
von FredSonnenrein
Das Problem lässt sich dadurch lösen, dass du mehrere Lochstreifen-Leser parallel synchron laufen lässt.

Für 64 bit-CPU bieten sich 13 parallel Bänder an, dann sind es 65 Bit pro Reihe und damit unter 100 km/h.