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Re: T68d hat Eigenleben
Verfasst: Fr 3. Jun 2022, 08:12
von FredSonnenrein
Bewegen sich denn die im Bild aus Andreas' Beitrag befindlichen Teile, wenn du "Anruf" oder "Schluss" drückst?
Re: T68d hat Eigenleben
Verfasst: Fr 3. Jun 2022, 11:47
von Telegrammophon
Ja, das funktioniert jetzt alles wieder. Wenn ich die Schlußtaste drücke, geht auch das Lämpchen wieder aus. Aber nur solange die ST auch gedrückt wird. Sobald ich sie loslasse, leuchtet wieder die gelbe Lampe und der T68 ist in Wählbereitschaft. So, als ob ich die AT gedrückt hätte. Ich kann dann auch mit dem Nummernschalter des integrierten FSG wählen und eine Verbindung herstellen.
Könnte es vielleicht sein, daß der fs-Kontakt hinter den AT- und ST-Kontakten immer noch nicht richtig funktioniert?
Re: T68d hat Eigenleben
Verfasst: Fr 3. Jun 2022, 12:30
von FredSonnenrein
Hallo Finn,
Telegrammophon hat geschrieben: ↑Fr 3. Jun 2022, 00:01
Tja, jetzt ist alles wieder zusammengebaut. Wenn ich jetzt Strom- und Telegraphiestecker einstecke, leuchtet am I-Telex allerdings wieder die gelbe Lampe und der T68 ist in Wählbereitschaft. Wenn das HV-Kästchen auf TW steht, leuchtet die Lampe (mittig über der Tastatur) dauerhaft, wenn es auf HV steht, leuchtet die Lampe nur bei bestehender Verbindung (beide Male in Wählbereitschaft). An der I-Telex-Karte liegt es nicht, da das Phänomen bei allen Anschlüssen meiner beiden TW39-Karten auftritt. Die Belegung der Stecker habe ich wiederholt überprüft. Jetzt bin ich etwas ratlos, was das Problem hier sein könnte...
Könnte ein Kontakt des H-Relais verbogen sein, so dass dieser stets geschlossen ist?
Das ist meine Vermutung nach Betrachtung des Schaltplans vom T68-FSG.
Viele Grüße,
Fred
Re: T68d hat Eigenleben
Verfasst: Fr 3. Jun 2022, 19:28
von Telegrammophon
Das H-Relais ist in Ordnung. Wenn ich in Lokalbetrieb gehe oder die Lokaltaste gedrückt halte, erlischt die gelbe Lampe ebenfalls. Ich kann interessanterweise mit der Schlußtaste wählen, analog zum Wählen beim Telefon mit Gabelschalter, soll das so sein?
Zwischen den mittleren Kontakten des H-Relais funkt es allerdings bei Betätigung desselben. Auch auffallend ist, daß das Relais direkt neben dem H-Relais immer nur sich ein kleines bißchen bewegt, aber nie ganz schließt. Aber wenn man es manuell betätigt, gibt es auch keine Besserung.
Re: T68d hat Eigenleben
Verfasst: Fr 3. Jun 2022, 20:48
von Telegrammophon
Ich habe nochmal alle Relaiskontakte überprüft, das sieht alles in Ordnung aus...

Re: T68d hat Eigenleben
Verfasst: Fr 3. Jun 2022, 22:36
von Telegrammophon
Telegrammophon hat geschrieben: ↑Fr 3. Jun 2022, 19:28
Auch auffallend ist, daß das Relais direkt neben dem H-Relais immer nur sich ein kleines bißchen bewegt, aber nie ganz schließt. Aber wenn man es manuell betätigt, gibt es auch keine Besserung.
Also manchmal schließt es und macht dann beim Drücken der AT bzw. momentan beim Einstecken klack---klack-klack, und manchmal nicht, das scheint aber keinerlei Auswirkungen zu haben...
Mit den Kontakten der AT/ST-Taste ist alles in Ordnung, ebenso mit dem fs-Kontakt, die schießen und öffnen, wie die sollen...
Re: T68d hat Eigenleben
Verfasst: Di 7. Jun 2022, 18:32
von Telegrammophon
Ich habe heute mal den Strom gemessen, zwischen a und c auf der Leitung vom I-Telex zum T68d (wenn man den so mißt?).
Wenn ich den T68d mit Stromnetz und I-Telex verbunden habe (und die Maschine von selbst in Wählbereitschaft ist), fließen zwischen a und c 61 mA und nur 25 Volt. Ich weiß nicht ob das so richtig ist, aber könnte dann meine Stromversorgung irgendwie defekt sein und schuld am Problem? Mein T37 funktioniert ja auch so, aber der T68 ist da wohl empfindlicher?
Bitte um Entschuldigung wenn ich hier ein wenig blöd frage, aber ich hatte bisher nie Zeit mich wirklich mit der Elektrik hinter dem Fernschreiben auseinanderzusetzen. Ich bin besser im Anschließen von Telephonen oder Mechanik...

Re: T68d hat Eigenleben
Verfasst: Di 7. Jun 2022, 20:16
von SAS
Hurra,
es lebe die Norm I = 40 mA, +/- 15 mA
Re: T68d hat Eigenleben
Verfasst: Di 7. Jun 2022, 20:53
von FredSonnenrein
Hallo Finn,
Telegrammophon hat geschrieben: ↑Di 7. Jun 2022, 18:32
Ich habe heute mal den Strom gemessen, zwischen a und c auf der Leitung vom I-Telex zum T68d (wenn man den so mißt?).
Wenn ich den T68d mit Stromnetz und I-Telex verbunden habe (und die Maschine von selbst in Wählbereitschaft ist), fließen zwischen a und c 61 mA und nur 25 Volt.
25 V ist etwa ok, denn der Großteil der ca. 80 V Speisespannung wird im Vorwiderstand auf der TW39-Platine "verbraten".
Warum das so ist? Das hängt mit der Selbstinduktion des Empfangsmagneten zusammen und hat bereits Generationen von Telex-Hobbyisten verwirrt.
Aber wie hast du den Strom "zwischen a und c" gemessen? Hast du a oder c unterbrochen und ein Amperemeter in diese Unterbrechung geschaltet? Oder hast du das Amperemeter parellel zum Fernschreiber an a und c geschaltet?
Telegrammophon hat geschrieben: ↑Di 7. Jun 2022, 18:32
Ich weiß nicht ob das so richtig ist, aber könnte dann meine Stromversorgung irgendwie defekt sein und schuld am Problem? Mein T37 funktioniert ja auch so, aber der T68 ist da wohl empfindlicher?
Deine Beobachtungen am T68d haben nichts mit dem "scheinbaren" Problem zu tun.
Telegrammophon hat geschrieben: ↑Di 7. Jun 2022, 18:32
Bitte um Entschuldigung wenn ich hier ein wenig blöd frage, aber ich hatte bisher nie Zeit mich wirklich mit der Elektrik hinter dem Fernschreiben auseinanderzusetzen. Ich bin besser im Anschließen von Telephonen oder Mechanik...
Dann solltest du doch irgendwie mal einen Kenner der Materie in Anspruch nehmen.
Viele Grüße,
Fred
Re: T68d hat Eigenleben
Verfasst: Mi 8. Jun 2022, 11:07
von Telegrammophon
FredSonnenrein hat geschrieben: ↑Di 7. Jun 2022, 20:53
Dann solltest du doch irgendwie mal einen Kenner der Materie in Anspruch nehmen.
Viele Grüße,
Fred
Ja, ich fahre nachher zu Heinz

Das ist sogar ursprünglich seine Maschine gewesen.