Analoges Amperemeter mit Mittelstellung Thema ist als GELÖST markiert

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wellenkino
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Re: Analoges Amperemeter mit Mittelstellung

#21

Beitrag von wellenkino » Mi 19. Jun 2019, 17:21

So kommts also in die Tüte.
Ich selektier mir die Widerstände so daß die 100mA immer schön genau angezeigt wird, der Gesammtwiderstand kann also ein klein wenig unterschiedlich ausfallen, je nach Bedarf.
mw1-etikette.jpg
lG Martin
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Fernschreiber
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Re: Analoges Amperemeter mit Mittelstellung

#22

Beitrag von Fernschreiber » Mi 19. Jun 2019, 17:44

Hallo Martin,
die kommen mir bekannt vor, ich hoffe Du hast mir die 4 zur MakerFaire reserviert.
Gruss

Willi
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Re: Analoges Amperemeter mit Mittelstellung

#23

Beitrag von wellenkino » Mi 19. Jun 2019, 17:54

hallo Willi, jasicher.

Die kommen auch mir bekannt vor, allerdings seh ich bei dir ein Drehspulmesswerk,
meine sind auf den ersten Blick Dreheisen-Messwerke. Funktionell tun die sich nichts, das passt so.

lG Martin

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Franz
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Re: Analoges Amperemeter mit Mittelstellung

#24

Beitrag von Franz » Mi 19. Jun 2019, 17:54

Fernschreiber hat geschrieben:
Mi 19. Jun 2019, 17:44
Hallo Martin,
die kommen mir bekannt vor, ich hoffe Du hast mir die 4 zur MakerFaire reserviert.
Gruss

Willi

Hallo Willi,

was ist das denn ? :D Ein FAG-200 mit Wählscheibe.... ist die nachträglich eingebaut worden ?
VG Franz
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dc0kk
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Re: Analoges Amperemeter mit Mittelstellung

#25

Beitrag von dc0kk » Mi 19. Jun 2019, 18:15

Hallo Martin,

für mich bitte auch zwei Stück. Bitte Kontoinfo bzw. Paypalinfo an mich.

Gruß aus Paderborn, Peter
2164766 beck d / T-100S


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Re: Analoges Amperemeter mit Mittelstellung

#26

Beitrag von wellenkino » Mi 19. Jun 2019, 20:42

gern, danke.

Korrektur (Erbsebzählerei, aber bei Messtechniksammlern ist das eben so)

Ich schrieb "Der Gesammtwiderstand vom Messwerkchen komplett mit Widerständen."
hier: von den 1,16.. Ohm ist noch der Messkabelwiderstand 0,07 Ohm abzuziehen. Damit sind wir kugelrund bei den gewünschten 1,1 Ohm :)

Jetzt kommen fertige, Postversand ab Freitag. Wie schon erwähnt, zum Einmessen und Shuntanlöten müssen die Originalverpackungen geöffnet werden.
Das geht nicht anders. Dafür sind sie einbaufertig bestückt und geprüft.

lG Martin


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Re: Analoges Amperemeter mit Mittelstellung

#27

Beitrag von Fernschreiber » Fr 21. Jun 2019, 09:48

Hallo Martin hallo i-telexer,

hier noch eine kleine Anmerkung zum Abgleich eines Anzeigeinstruments. Martin, Du macht das völlig korrekt mit echter hingabe. Auch ich habe schon die verschiedensten Instrumente von (Amateurfunk)Flohmärkten umgebaut (Mittelstellung justiert, neue Skala eingeklebt) und abgeglichen. Je nach Wunsch der Anzeige (träge oder flink) können aber große Unterschiede auftauchen. Je empfindlicher die Meßsysteme sind, desto kleiner " kann" der Shunt sein, muss aber nicht. Ein Blickin das T56 von Siemens zeigt Shuntwerte von ca. 12Ohm bei Linienstrom bzw. 25 Ohm bei Doppelstrombetrieb. Wie passt das mit Deinem ca. 1Ohm zusammen. Nun Siemens hat seine normierten Anzeigeinstrumente Eingebaut und die Shunts in der Schaltung verteilt, wie es früher üblich war. Man konnte dann mit einem normierten "Betriebsmessinstrument" überall schnell mit Klinkenstecker messen.
Die zweistelligen Ohmwerte kann man sich bei Schleifenströmen von 40mA bzw. 20mA durchaus leisten. Der Spannungsabfall beträgt dann max. 0,5V.
Der endgültige Abgleich findet dann mit einem Längswiderstand im Messinstrument statt.
Wo ist jetzt der Unterschied zwischen beiden Methoden.
Niedrigster Shunt bei empfindlichem Meßsystem bedeutet maximale Bedämfpung des Zeigers. Zur Stromeinstellung und evt. Abgleich einer Teilnehmerschaltung ist diese Integration sogar sinnvoll. Um evt. Anderungen auf der Leitung zu beobachten (Wählimpulse oder Baudotzeichen) denkbar ungünstig. Das kann soweit gehen, das selbst bei Numernschalterwahl nur ein leichter Stromrückgang zu beobachten ist, nicht aber die Funktion des Nummernschalters.
Jeder muss für sich entscheiden was er auf einem Linienstrommesser gerne sehen möchte. Impulse zum visuellem erfassen auch zwecks Fehlereingrenzumg oder eben nur den Strom bzw. die Richtung.
Dies nur zum Verständnis aus eigener Erfahrung.
Gruss

Willi
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Re: Analoges Amperemeter mit Mittelstellung

#28

Beitrag von wellenkino » Fr 21. Jun 2019, 16:15

Fernschreiber hat geschrieben:
Fr 21. Jun 2019, 09:48
Hallo Martin hallo i-telexer,
Siemens zeigt Shuntwerte von ca. 12Ohm bei Linienstrom bzw. 25 Ohm bei Doppelstrombetrieb. Wie passt das mit Deinem ca. 1Ohm zusammen. Nun Siemens hat seine normierten Anzeigeinstrumente Eingebaut und die Shunts in der Schaltung verteilt, wie es früher üblich war. Man konnte dann mit einem normierten "Betriebsmessinstrument" überall schnell mit Klinkenstecker messen.
Die zweistelligen Ohmwerte kann man sich bei Schleifenströmen von 40mA bzw. 20mA durchaus leisten. Der Spannungsabfall beträgt dann max. 0,5V.
Der endgültige Abgleich findet dann mit einem Längswiderstand im Messinstrument statt.
Wo ist jetzt der Unterschied zwischen beiden Methoden.
hallo Willi,
danke für den Beitrag.
Die Wahl des möglichst kleinen Shunt hab ich in der Annahme getroffen daß ein Linienstrom gemessen wird, kein Rumgezappel von Signalen.
So ist der Spannungsverlust auf der Mess-Strecke der kleinstmögliche.

Was da fehlt ist die Angabe, bei wieviel mA bzw. µA das Siemens Instrument am Skalenende ist.
Ich hab hier welche mit ±50µA und 2100 Ohm DC Eigenwiderstand.
Aus den beiden Angaben läßt sich berechnen daß es 105mV benötigt damit 50µA Strom fließen und es Ende Skala anzeigt.
Somit hab ich den Shunt so gewählt daß bei 100mA diese 105mV am Shunt abfallen, so passt das.
Es ist richtig, wenn man ein Messwerk kurzschließt wird es dadurch etwas träger.

Es wär jetzt in der Praxis zu testen ob- und wieviel Unterschied es ausmachen würde.
Nehmen wir mal die 12 Ohm wie von dir genannt, und gehen wieder von 100mA aus, das passt zur Skala.

Bei 100mA (ist zuviel ich weiss), würden 1,2V abfallen, bei 40mA wären es noch 0,48V
Diese 1,2V müssen nun runter bis auf 105mV.

1,2V / 50µA = 24kOhm.
24K - 2,1K = 21,9K.

Das Messwerkchen kann somit folgendermaßen belegt werden:
Shunt = 12 Ohm, und Serien R 21,9K zum Instrument hin. Die Bedämpfung des Messwerks liegt dann bei 1:10
Da man den so wohl nicht bekommt wäre dies die Anleitung:

Shunt 12 Ohm.
Serien-R bestehend aus einem 18k und einem 3,9K , beide sind Reihe E12 und überall zu bekommen.
Wer das abgleichbar haben möchte nimmt anstelle des 3K9 einen 4K7 Trimmpoti, ein wirklich gutes DMM ist dazu Pflicht.
Das wär die Variante wie du es beschrieben hast.
Ich hab allerdings, dafür habt bitte Verständnis, keine große Lust nun schonwieder Teile zu bestellen, wir sind hier bei Festpreis Null für den Shunt.
Daher mein Vorschlag: wer das lieber so haben möchte bestellt sich das Instrument ohne Shunt, dann kann die Originalverpackung zubleiben und es hat seine Kurschlußfeder (das ist eine Transportsicherung) noch drauf.
Wenn 1,1 Ohm gelötet ist wird die selbstverständlich nicht benötigt, das hat dieselbe Wirkung. Die drei Widerstände, bzw. 2 und den Trimmer, gibts im Elelktronikfachhandel sowie in der Bucht.
Ich hab das jetzt für die Skala berechnet die das Instrument hat, also bis 100mA. Wer es umbauen möchte, man kann das durch ändern des 21k selbstverständlich so anpassen daß es zB nur 50mA messen würde.
Ich rate dazu daß das mal jemand ausprobiert, sollte der Unterschied zu gering sein kann man sich Umbauten sparen. Das kann nur probiert werden. :jajas:

** ich kann ein par Stück so anbieten, ein par passende Widerstände sind hier verfügbar. Wenn alle dann alle :dance2: **

lG Martin

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Patrick
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Re: Analoges Amperemeter mit Mittelstellung

#29

Beitrag von Patrick » Mo 24. Jun 2019, 11:08

Hallo Martin, bitte für 2 Stück noch PayPal oder Kontonummer übermitteln.
Danke
Grüße
Patrick
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Re: Analoges Amperemeter mit Mittelstellung

#30

Beitrag von wellenkino » So 30. Jun 2019, 18:05

hallo alle,
entsprechend den Bedenken von Fernschreiber hab ich die Shunts nochmal neu angefertigt, hat etwas gedauert.
Jetzt also: 10 Ohm Shunt, und in Serie mit dem Instrument ca 16,5k, passt so.

Dadurch hat sich nun geändert:
a) der Spannungsabfall am Shunt beträgt nun bei 40mA DC Nennstrom 0,4V
b) da das Instrument nun in Serie mit einem recht hochohmigen Widerstand betrieben wird ist der Kurzschluß als Transportsicherung nun wieder Pflicht, d.h. ihr müßt den Kurzschluß über dem Messwerk entfernen beim Einbau.
Das ist eine kleine Zugfeder, sie kann zum Basteln genommen werden. Es gibt also die "schnelle Version", wie oben von Fernmelder beschrieben.
c) Ihr klemmt an: parallel zum 10Ohm Widerstand, NICHT parallel zum Instrument. Dieser hat braun-schwarz-schwarz. Falls es rückwärts geht bitte anderherum anklemmen (verpolt)

Ich verschick jetzt die Formalitäten an alle die sich gemeldet haben und schick das Zeug los.
lG Martin

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