Kaufempfehlung?

Moderator: duddsig


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MCMLXXV
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Re: Kaufempfehlung?

#11

Beitrag von MCMLXXV »

DF3OE hat geschrieben: Mo 16. Mai 2022, 17:26 Aha, die Maschine von eBay Kleinanzeigen ist es. ;) Hatte den Verkäufer bezüglich des Verzeichnisses angeschrieben,
ob er es allein verkaufen möchte. Wollte er aber nicht... Ist ja zumindest nicht im Müll gelandet. :thumbup:

Vor Inbetriebnahme eines Lo2000/2001 MUSS der Netzfilter raus! Fehlerquote 100 %
Ich dachte, du hättest dich hier schon mal schlau gelesen.
Es gibt etliche Beiträge zum Lo2000/2001 im Forum.
Ein neues Filter braucht nicht eingebaut werden, es reicht die Kabel zu überbrücken.

Schleifenstrom hat die Maschine nicht, da sie im ED1000 Netz war und mit Tonfrequenzsystem arbeitet.
Aber eine Brücke zwischen 5 und 6 am ADo8 ist notwendig, damit überhaupt was passiert.

Wenn du das alles gemacht hast, kommt der Aha-Effekt mit der Kupplung. :hehe: (ich weiss, ich kann böse sein... :smoke: :tongueflap: )
Ja, ist von ebay-kleinanzeigen. Um ehrlich zu sein: Mir ging es hauptsächlich um die Verzeichnisse - und die Papierrollen. Die evtl defekte Maschine habe ich als "Beifang" angesehen - nach den Angaben dieses Wochenende.

Ich gebe zu: ein wenig hab ich gelesen - daher war mir die Kupplungsseuche und die zerbröselten Plastikteile ein Begriff. Aber von den Netzfiltern hab ich noch nix gelesen - ich muss mal nochmal durch die anderen Posts.....

Ach - das mit dem "böse sein" kenn ich - mag ich auch manchmal sehr! :rofl:
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WolfgangH
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Re: Kaufempfehlung?

#12

Beitrag von WolfgangH »

Hallo Thomas,

Du hattest nach einer passenden Einsteigermaschine gefragt, ich habe den Beitrag zwar am Samstag gelesen, vom Mobiltelefon zu antworten, war mir dann aber zu mühsam.

Als Einsteigergerät und Hauptgerät würde ich Dir einen T100 empfehlen, welcher, ist Geschmacksache. Die Maschinen sind robust und zuverlässig.
Ein T37 geht auch noch. Den hast Du ja (noch)?

Nun Du hast den Lo2001 schon. Die Erfahrung mit dem Netzfilter durfte ich auch schon machen. :fiesg:
Den kannst Du Dir ja als Zweigerät vornehmen. Der nächste Winter für lange Bastelabende kommt bestimmt. Interessant ist das Gerät allemal.
Gruß
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Re: Kaufempfehlung?

#13

Beitrag von MCMLXXV »

Hallo Wolfgang,

Ja, den T37 hab ich noch - bisher steht der aber nur als "Denkmal" im Flur. Ich finde die Maschine optisch einfach schön. Also noch nix dran gemacht. Hab Angst, dass das Ding halt nicht funktioniert - und die Kondensatoren durch was modernes zu ersetzen erscheint mir fast schon als Frevel....

Einen T100 - ich kenne die nicht, wäre aber halt Siemens. Hab hier daheim quasi die gesamte TK-Infrastruktur von Siemens - ok, mittlerweile auch ein wenig Unify. Und den Router von AVM. Aber Siemens ist halt eigentlich der bevorzugte Hersteller. Irgendwann mag man bestimmte Hersteller.

Oh Mann - schlimm Geräte vor sich stehen zu haben wo man nicht sieht wie man da vorgehen soll. Dachte bis vor kurzem dass ich als Elektroniker nicht soooo schlecht wäre....
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DF3OE
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Re: Kaufempfehlung?

#14

Beitrag von DF3OE »

Bei SIEMENS gibt es praktisch keine Probleme mit Kondensatoren, bei Lorenz/SEL um so mehr.
Siemens kann man praktisch problemlos einschalten.
Ich habe bei einer Siemens Maschine noch keinen Kondensator tauschen müssen.
Probleme gibt es eher mit Verharzungen nach den vielen Jahren. Aber alles mit gründlicher Reinigung leicht behebbar.

Der Siemens T100, egal in welcher Ausführung, ist der beste mechanische Fernschreiber der Welt. Deshalb auch die riesige Produktionsstückzahl.

Auch Ersatzteilversorgung ist eigentlich gut gesichert.
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Re: Kaufempfehlung?

#15

Beitrag von MCMLXXV »

DF3OE hat geschrieben: Mo 16. Mai 2022, 21:32 Bei SIEMENS gibt es praktisch keine Probleme mit Kondensatoren, bei Lorenz/SEL um so mehr.
Siemens kann man praktisch problemlos einschalten.
Ich habe bei einer Siemens Maschine noch keinen Kondensator tauschen müssen.
Hmm - mir wurde dringend nahegelegt beim T37 den C1 vor der ersten Inbetriebnahme zu tauschen.....
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DF3OE
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Re: Kaufempfehlung?

#16

Beitrag von DF3OE »

Aha, :?
Wer hat dir das geraten?
Bei Siemens eigentlich einschalten und wenn es wirklich knallen sollte :D , den entsprechenden Kondensator tauschen.
Ausser bei den alten T100a beim Lichtschalter-Störschutzkondensator, der aber überflüssig ist, ist bei mir noch nicht EIN Kondensator bei einem Siemens Fernschreiber "gekommen".
Und du kannst mir glauben, ich habe "einige".Siemens Maschinen. :lol:
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Re: Kaufempfehlung?

#17

Beitrag von MCMLXXV »

OK, das glaub ich dir - allerdings schien es mir auch plausibel, nach Jahren in einer Kammer - also ohne Betrieb - dass ein Kondensator zumindest seine Werte ändert. Hab da in meiner beruflichen Praxis schon einiges erlebt. OK, bin beruflich aus der Telekommunikation raus, aber Kondensatoren haben überall ihren Zweck.....

Und um ehrlich zu sein: bevor ich mir die Maschine durch den Schmadder verschandele ist der Tausch vorher vielleicht schon sinnvoll....
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Re: Kaufempfehlung?

#18

Beitrag von WolfgangH »

Hallo Thomas,

"Kondensatorkur" ist für mich ein Begriff, der ein gewisses Reizpotential birgt. Es wird viel Unsinn verbreitet, der viele Leute in die Irre führt.
Es gibt Geräte, wo ein Tausch gewisser Kondensatoren angezeigt ist. Es sind meist modernere Geräte mit Elektrolytkondensatoren aus den späten 90ern und Anfang 2000ern, meist in Schaltnetzteilen.
Motorkondensatoren sind in der Regel MP (Metall-Papier) Kondensatoren, hier kann weder ein Elektrolyt auslaufen noch austrocknen. Außerdem sind sie selbstheilend. Gibt es lokal einen Kurzschluß, dann brennt die betroffene Stelle einfach weg ohne nennenswerte Funktionsänderung.

Mein Credo: Nur solche Bauteile tauschen, die defekt sind oder wo ein Tausch aus Erfahrung angezeigt ist. Die genannten Siemens Maschinen gehören nicht dazu.
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Gruß
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Re: Kaufempfehlung?

#19

Beitrag von Andreasankl »

Meine Erfahrung, bei den mechanischen Siemensmaschine habe ich
mit den Kondensatoren noch nie Probleme gehabt.
Anders sieht es mit den Fernschaltgeräten aus. bei den TW39
FSG wechsele ich mittlerweile die Becherkondensatoren generell
aus. Im Laufe der Jahre wird der Teer brüchig und zieht Feuchtigkeit
dann wird der Leckstrom zu groß. Ebenso der Netzfilter im T68.
Mit den Siemens NL FSG gab es noch nie Probleme.
Auch die Lorenz FSG funktionieren einwandfrei, da sind bessere
Kondensatoren verbaut. Der Becher ist verlötet, zu erkennen
an den Glasperlen an den Lötanschlüssen.
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Gruß Andreas

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duddsig
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Re: Kaufempfehlung?

#20

Beitrag von duddsig »

Meine 7 Siemens-Geräte hatten fast alle Kondensatorprobleme :wat: . Der T100 hatte den typischen Lichtschalterentstörer, der letztlich restaurierte T34f hatte defekte Y-Kondensatoren in der Linie und einen defekten R/C- Entstörer in der Linie, beides Teertypen. Die Teertypen aus den 3 TW39-FSGs waren auch alle hinüber, und das NL hatte nach einer gewissen Betriebszeit einen tauben Elko im Netzteil. Einzig das T56 mußte ich nicht reparieren.

Ist halt von Fall zu Fall verschieden....
Aber wahrscheinlich verträgt sich Siemens nicht mit der bei mir daneben stehenden Technik :crack:

Mit verlöteten MPs mit Glasperlen hatte ich auch noch nie Probleme. Die sind auch in den alten RFT T51 drin, da hatte ich in der Tat auch noch nie einen defekten. Gibt bei RFT ab und an auch mal verlötete Rollen, die sind auch relativ sicher.
Bei neueren T51 mit Leiterplatte sind modernere offene Kondis verbaut, und geteerte Y-Kondensatoren. Da gibt es erheblich mehr Probleme...
Bei RFT-FSGs sind die Elkos anfällig. Bei neueren T57-8x ist ein X/Y-Kondensator verbaut, der bei den älteren fehlt. Dieser ist auch sehr anfällig, egal ob Teer oder Epoxidvariante.

Bei meinen 4 alten Lorenzgeräten habe ich auch alles im Netzfilter wechseln müssen, auch alles geteerte Technik. Das Allstrom-FSG hat wie Andreas schon schrieb verlötete Kondensatoren drin, geht dementsprechend.
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