Wiederbelebung eines T1000s

Moderator: duddsig

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jan02
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Wiederbelebung eines T1000s

#1

Beitrag von jan02 »

Hallo zusammen,
ich darf mich nun stolzen Besitzer eines Siemens T1000s nennen. Eine allgemeine Vorstellung des Gerätes folgt noch in der Rubrik Maschinenvorstellung. Aber erst wenn die Maschine am Netz ist.
Ich habe gerade mal die Speicherplatine ausgebaut um mir anzusehen, wie die Batterie und der Akku aussehen. Diese möchte ich gerne austauschen, bevor ich weiteres mache.
Hier mal ein paar Bilder vom Zustand des Batteriebereichs.
Allgemein ist die Maschine in einem tollen Zustand ^^

Danach sollen folgende Schritte folgen
-Servicestecker bauen
-mit Servicestecker die Software ans laufen bekommen.
Es gibt da anscheinend ein paar entscheidende Tastenkombinationen.
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Re: Wiederbelebung eines T1000s

#2

Beitrag von jan02 »

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jan02
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Re: Wiederbelebung eines T1000s

#3

Beitrag von jan02 »

Geh ich recht in der Annahme, dass hier der Servicestecker gesteckt wird? (Im Bildschirmgehäuse)
Also auf der Platine ganz links über dem gesteckten Flachband? Man würde ihn dann quasi von hinten einstecken.
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Re: Wiederbelebung eines T1000s

#4

Beitrag von WolfgangH »

Hallo Jan-Frederik,

herzliche Gratulation zum Neuzugang! Auf die Vorstellung des Geräts, auch innen, freue ich mich schon. So viele Dokumentationen darüber gibt es nämlich nicht.

Oh, oh, der Akku ist leider ausgelaufen. Nicht gut.
Bitte versuche den gesamten Grünspan im Bereich mit einer Bürste und viel Wasser zu entfernen. Hoffentlich hat sich der Elektrolyt noch nicht in das Platinenmaterial hineingefressen. Gegebenenfalls auch die angelaufenen Lötstellen der angrenzenden Bauteile nachlöten. Solche angefressenen Lötstellen können manchmal sehr lästige Wackelkontakte verursachen.

Ich drücke Dir die Daumen, daß es in Wirklichkeit nicht so schlimm ist, wie es auf dem Foto aussieht.
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Re: Wiederbelebung eines T1000s

#5

Beitrag von MKeuer1959 »

Herzlichen Glückwunsch auch von mir Jan-Frederik.

Ein altes Gerät nach Jahrzehnten wieder zum Leben zu erwecken ist eine spannende, fordernde aber auch sehr befriedigende Aufgabe.

Alles Gute!

mfg Michael

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dk6zk
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Re: Wiederbelebung eines T1000s

#6

Beitrag von dk6zk »

Hallo Jan-Frederik,

danke für dein Fernschreiben.....

Batterie und Akku auslöten, Platine mit destiliertem Wasser reinigen...
Die ganzen matten Lötstellen prüfen, es gab hier schon Durchkorrodierungen, sodass die Anschlüsse von Widerständen und Transistoren bei leichtem Druck abgebrochen sind....
Unbedingt den Batterieschalter auf korrekte Funktion prüfen!

Die gezeigte Stiftleiste im Monitoranbau ist die Richtige für den Servicestecker.

Hast Du die Maschine schon mal am Netz gehabt? Sie müsste kurz anspringen (mit Papierbeleuchtung) und dann wieder ausgehen.
Und sie funktioniert auch ohne Batterie und Akku, also ausgeschaltet oder ausgelötet.
Mit der 99er-Prozedur lässt sie sich dann initialisieren, ist allerdings beim nächsten Mal am Stromnetz wieder komplett dumm....

Zu all diesen Themen gibt es reichlich Beiträge im Forum....
Und natürlich Manual mit Funktionsbeschreibungen, Schaltbildern und Instruktionen....

Viel Erfolg und bitte gerne "dumme" Fragen stellen! ;)
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Rainer
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Re: Wiederbelebung eines T1000s

#7

Beitrag von jan02 »

Danke für die Glückwünsche und Tipps :).

Beim Anschluss lief der Lüfter im Netzteil und auch die Birnchen brannten.
Ich werde morgen mal den Schalter überprüfen, die Lötstellen mit einem Multimeter überprüfen und die weiteren Schritte einleiten.
D.h. Bestellen von den Ersatzteilen und destilliertes Wasser besorgen.

Melde mich hier sobald es Neuigkeiten gibt oder Fragen auftauchen :danke: .
VG
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Re: Wiederbelebung eines T1000s

#8

Beitrag von jan02 »

Heute habe ich die Batterie und den Akku ausgelötet. Den Batterie Schalter habe ich überprüft und keine Fehler festgestellt. Die Widerstände habe ich mit dem Multimeter durchgemessen. keiner war gänzlich unterbrochen. Alle zeigten einen Wert an. Und auch die Lötstellen sahen noch ganz gut aus.
Den Diagnosestecker habe ich mir auch schon nach einer Anleitung hier aus dem Forum gebastelt:
20221006_111403.jpg
20221006_111442.jpg
Dann habe ich den Diagnosestecker am Bildschirm eingesteckt und den Ado8 Stecker in die Dose gesteckt. In ihr sind ja die beiden Brücken zwischen 2 und 3 und zwischen 5 und 6 vorhanden.
20221006_144805.jpg
Danach habe ich Netzspannung auf das Gerät gegeben. Der Lüfter lief an, die Beleuchtung schaltete sich ein. Doch auf die Befehle ,,Papiervorschub" und gleichzeitig ,,P-Taste" sowie anschließender 99 gab es keine Reaktion. Auch der Bildschirm blieb dunkel. Beim Trennen der Stromversorgung piepte das Gerät. Hat jemand eine Idee, was ich falsch gemacht haben könnte?

Achso die Zeichen auf dem Papier stammen nicht von mir.
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Re: Wiederbelebung eines T1000s

#9

Beitrag von jan02 »

Ich habe mir heute den kompletten Thread über Detlefs t1000s durchgelesen (Dort gab / gibt es ja auch erhebliche Probleme [zwar andere Probleme als hier, aber Informationen schaden ja nie...]) und auch die Beiträge vom Rainer gelesen. Anscheinend hat es bei dir Rainer ja an korrodierten Beinen der Transistoren gelegen. Ich würde sonst, wenn keiner noch eine andere Idee hat dort ansetzen und alles auslöten und ggf. gegen neue Bauteile wechseln. Allerdings musste ich heute schon bei den Batterien feststellen, dass die korrodierten Lötstellen ein erhebliches Problem beim entlöten darstellen. Das Lötzinn löste sich erst nach langer Zeit und nach dem Abkratzen der Korrosion.
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Re: Wiederbelebung eines T1000s

#10

Beitrag von detlef »

Die Transistoren und Widerstände waren bei mir zum Teil auch völlig abgefault. Die sollte man auf jedenfall alle prüfen.
Leider hat das aber bei meinem T1000S alles nichts geholfen.

Zum Reinigen der Platine empfehle ich einen Glasfaserstift. Aber nicht zu gründlich, sonst scheuert man die Leiterbahnen durch.

Wenn sich die Bauteile nicht auslöten lassen, entweder frisches Lötzinn drauf (verbleit) oder Flussmittel.
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