Man wählt sich ein, gibt einen Kurznamen für die Sitzung und landet im Hauptmenü. Eine kurze Hilfe gibt's mit "?".
Wichtig: Alle Eingaben funktionieren ohne Bestätigung. Alles funktioniert direkt auf Tastendruck. Eingabefelder machen keinen Sinn, weil einem da die Nachrichten der anderen Teilnehmer dazwischenhauen würden. Denn wenn man selber nicht das Schreibrecht hat, ist man ständig auf Empfang.
Schreiben kann immer nur einer. Wenn man selber schreiben will, drückt man die Klingel-Taste. Wer am schnellsten drückt, bekommt das Schreibrecht. Wenn man schreibt gibt es keinen Puffer oder Eingabezeile, wie man das von Internet-Chatserver typischerweise kennt. Alles was man tippt, wird direkt an alle anderen Teilnehmer gesendet. Das wurde absichtlich so gemacht, damit das Fernschreib-Feeling auch mein Chatten erhalten bleibt (Fred hatte die Idee

Wenn man fertig ist mit Schreiben tippt man "+?". Dann ist der nächste dran. Also der, der dann am schnellsten die Klingel-Taste drückt.
Wenn man kein Schreibrecht hat, bleibt alles was man tippt lokal.
Zum Abmelden einfach die Verbindung beenden.
W e i t e r e F u n k t i o n e n :
"Werda" listet alle angemeldeten Teilnehmer.
"=" zeigt den Verlauf der letzten Aktivitäten im Konferenzdienst. Man sieht also, wann da zuletzt was los war und welches Mega-Event man mal wieder knapp verpasst hat.

"/" schaltet die Halten-Funktion ein und aus. Ist die eingeschaltet (und das ist die Standard-Einstellung), sendet der Konferenzdienst alle 9 Minuten ein Bu, um die Verbindung aufrecht zu erhalten (nach 10 Minuten trennt das i-Telex). Für Leute, die dauerhaft angemeldet sein wollen. Das macht natürlich nur Sinn mit Maschinen, die eine Standby-Funktion haben und nicht ständig laufen. Und mehr als eine Ethernetkarte ist auch hilfreich, sonst ist man in der Zeit nicht erreichbar. Also eher was für Hardcore-i-Telexer.

"+" startet das Untermenü, wo man die automatischen Benachrichtungen konfigurieren kann. Man bekommt dann automatisch eine Benachrichtung auf den FS, wenn im Chat was los ist. Dann muss man nicht ständig online sein, wenn man nichts verpassen will. Man muss sich dann nur schnell genug einwählen, bevor der potentielle Chartpartner wieder weg ist.

Die Realität ist leider die, dass im Konferenzdienst relativ wenig los ist. Anfangs gab es ein paar interessante Sessions mit 4-5 Teilnehmern und auch einige treue User, die häufig online waren. Aber über die Zeit ist das leider eingeschlafen. Zum Teil lag das aber auch daran, dass der Dienst eine Zeit lang Softwareprobleme hatte und schwer erreichbar war. Letzteres ist aber inzwischen behoben. Es gibt also keinen Grund mehr, den Konferenzdienst nicht häufiger zu benutzen.
