Was bzw wozu könnte das sein?
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Was bzw wozu könnte das sein?
Hallo zusammen
Gestern konnte ich einige Telefone und sonstige Kleinteile vor der Entsorgung retten.
Nun ist aber auch irgend ein spezielles Voltmeter dabei. Weiss jemand, was das genau sein könnte? Wie ein normales Voltmeter siehts nicht aus. Auch scheint es 220V zu brauchen....
Ich bin da eher ratlos.... auch passt das nicht in meine Sammlung. Für den Elektroschrott aber auch zu schade...
Viele Grüsse
Thomas
Gestern konnte ich einige Telefone und sonstige Kleinteile vor der Entsorgung retten.
Nun ist aber auch irgend ein spezielles Voltmeter dabei. Weiss jemand, was das genau sein könnte? Wie ein normales Voltmeter siehts nicht aus. Auch scheint es 220V zu brauchen....
Ich bin da eher ratlos.... auch passt das nicht in meine Sammlung. Für den Elektroschrott aber auch zu schade...
Viele Grüsse
Thomas
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Re: Was bzw wozu könnte das sein?
Guten Tag Thomas,
richtig so!
Ist das ein Stehwellen - Leistungsmessgerät für Funk-Sender?
Gibt es ein Foto vom Innenleben?
Gruß Jörg
richtig so!
Ist das ein Stehwellen - Leistungsmessgerät für Funk-Sender?
Gibt es ein Foto vom Innenleben?
Gruß Jörg
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Re: Was bzw wozu könnte das sein?
Huch in der unteres Scale steht ja Dezibel, also Pegelmeßgerät.
Aber ich sehe nicht für welche art von Pegel ...
Aber ich sehe nicht für welche art von Pegel ...
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Re: Was bzw wozu könnte das sein?
Hier ein Foto der Skala und das Innenleben.
Das Messwerk könnte ev defekt sein, der Zeiger bewegt sich nicht....
Das Gerät könnte ev im Zusammenhang mit Telefonie oä gebraucht worden sein.
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Re: Was bzw wozu könnte das sein?
Hallo Thomas,
das ist ein altes Röhrenvoltmeter. Die Firma Ballantine benutzte logarithmisch geteilte Skalen, weil diese - zumindest lt. Eigenwerbung - ein genaueres Ablesen der Werte ermöglichen würden.
Einen Katalog findet man unter
http://lcweb2.loc.gov/master/mbrs/recor ... talog).pdf
Der ist aus etwas späterer Zeit als dieses Messgerät, der Nachfolger ist dort auf Seite 23 zu finden.
Zur Erläuterung: Ein Röhrenvoltmeter dient dazu, Spannungen zu messen, ohne die Quelle dabei stark zu belasten (da dabei ja der Messwert verfälscht wird, wenn die Quelle einen hohen Innenwiderstand hat). Dazu hat es einen eingebauten Röhrenverstärker mit hohem Eingangswiderstand und geringer Eingangskapazität.
das ist ein altes Röhrenvoltmeter. Die Firma Ballantine benutzte logarithmisch geteilte Skalen, weil diese - zumindest lt. Eigenwerbung - ein genaueres Ablesen der Werte ermöglichen würden.
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Der ist aus etwas späterer Zeit als dieses Messgerät, der Nachfolger ist dort auf Seite 23 zu finden.
Zur Erläuterung: Ein Röhrenvoltmeter dient dazu, Spannungen zu messen, ohne die Quelle dabei stark zu belasten (da dabei ja der Messwert verfälscht wird, wenn die Quelle einen hohen Innenwiderstand hat). Dazu hat es einen eingebauten Röhrenverstärker mit hohem Eingangswiderstand und geringer Eingangskapazität.
Gruß aus Dresden - Rainer
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Re: Was bzw wozu könnte das sein?
...was auch daran liegen könnte, dass im stromlosen Zustand des Messgeräts eine "Vorspannung" auf dem Messwerk fehlt und so der Zeiger hart an den linken Anschlag gedrückt ist und damit scheinbar "klemmt".
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- ThomasCH
Grüße,
Fred Sonnenrein, Braunschweig
i-Telex 952741 (Lo133), 8579924 (T100s), 781272 (T100), 792911 (T68d) oder 531072 (T.typ.72)
Bei besetzt oder gestört bitte 531002 versuchen.
Fred Sonnenrein, Braunschweig
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Re: Was bzw wozu könnte das sein?
Ich habe in meinem Berufsleben (u.a. Reparatur von Meßgeräten beim Bezirksprüfplatz) allerdings nie ein Meßinstrument mit derartiger Ruhelage gesehen. In unseren Breitengraden hat ein Skaleninstrument stromlos eine Null-Lage (wo auxh immer in der Skala) , die mit der Justierschraube in dem Drehpunkt auf den mechanischen Nullpunkt eingestellt werden kann. Wie soll sonst diese Grundeinstellung (Eichung) herbeigeführt werden. Das war bei einigen Geräten schon nötig, wenn sie von waagerechtem Tischgebrauch auf senkrechten Gestelleinbau geändert wurden. Nur dann ist sichergestellt, das über den Skalenbereich eine "möglichst" lineare mechanische Drehbeweg stattfindet Was dann elektrisch kommt, ist etwas anderes. Gerade bei aktiven Meßgeräten (hier Röhrenvoltmeter, später auch FET-Voltmeter) muss dann noch der elektrische Nullpukt eingeregelt werden, da die Meßwerke in der Regel in einer Brückenschaltung lagen (liegen). Damit wird der mechanische Nullpunkt quasi verschoben, für unsymmetrische Messungen sehr nützlich.
Die Fa. Ballantine hat sich aber schon früh Gedanken darüber gemacht, wie der über eine lineare Skala auftretende sich ändernde Meßfehler beseitigt werden kann und die logatithmische Skala benutzt bzw. auch den mechanischen Einsatzpunkt des Meßwerks verschoben. Damit ist der Anzeigefehler über die gesamte Skale konstant (gering). Die lokale mechanische Eichung ist aber so nicht mehr einfach möglich, daher auch der Hinweis, die rote Schraube möglichst nicht oder nur nach Anleitung zu verdrehen. Das System hat sich hier aber nicht durchgesetzt.
Dieses Gerät hat einen von NF bis in den unteren HF-Bereich (6 MHz) breiten Nutzbereich. Die Skala ist eigentlich mit der dB- Einteilung auch heute noch auf jedem analogen Zeiger-Vielfachmessgerät zu finden. Der Bereich um 0 dBm im 1Volt Messbereich bietet sich da geradezu an.
Beim Gebrauch hiesiger Zeigerinstrumente ist grundsätzlich zu beachten, das das untere Drittel der Skala vermieden werden soll, da die Abweichung sehr groß ist (mehrere %). Der Sollabgleich wird eigentlich immer beim Skalenendwert gemacht, sodass der Meßbereich entsprechend gewählt werden sollte.
Noch ein Hinweis zu den dB's. dB ist nicht immer gleich dBm. Der übliche Hinweis, 0dB = 1mW /600 Ohm ist zu beachten. Das sind 775mV, wie auf der Skala zu sehen ist. Das ist die gängige Impadanz im Telefonnetz und unterer Übertragungstechnik (NF-Bereich) unter Beachtung der Leitungsanpassung (Ri = Ra). Ausnahme waren NF-Fernkabel mit bauartbedingt 1200 Ohm Impedanz, daher war jede Leitung mit einem Übertrager 600/1200 Ohm abgeschlossen. Ein dort gemessener Pegelwert mit einem auf 600 Ohm bezogenen Meßgerät musste daher um 3 dB korrigiert werden.
Höhere Ebenen haben Prinzipbedingt andere Impedanzen (300/ 150/ 75 / 50 Ohm). So ist in der Funktechnik z.B. 0dbm = 1mW an 50 Ohm definiert,
was einer ganz anderen Spannung entspricht. Die alten analogen Sinus-Telefone o. baugleiche durften lediglich +10 dBm = 10 mW aussenden. DECT-Endgeräte liegen 10mal höher bei +20dBm = 100mW, da sie aber nur zu 10% der Zeit Bursts senden ist der Mittelwert (nach Zulassung) trotzdem bei 10mW. Bei grösseren Ausgangsleistungen (Fernseh/Rundfungsender) wurden selbst die dB Werte bezogen auf mW so groß, das als Bezugspunkt 0 das dBW genommen wurde( z,B. Fernshsenderausgang = +40dBW = 10KW). Im Heim-Audiobereich ist historisch die Spannungsanpassung gewachsen, also relativ kleine Ausgangsimpedanz trifft auf grosse Eingangsimpedanz, der Innenwiderstand tritt dabei in den Hintergrund.
Dieses Meßgerät ist ein interessanter Beleg, wie verschieden sich Messtechnik entwickeln kann.
Gruß
Willi
Die Fa. Ballantine hat sich aber schon früh Gedanken darüber gemacht, wie der über eine lineare Skala auftretende sich ändernde Meßfehler beseitigt werden kann und die logatithmische Skala benutzt bzw. auch den mechanischen Einsatzpunkt des Meßwerks verschoben. Damit ist der Anzeigefehler über die gesamte Skale konstant (gering). Die lokale mechanische Eichung ist aber so nicht mehr einfach möglich, daher auch der Hinweis, die rote Schraube möglichst nicht oder nur nach Anleitung zu verdrehen. Das System hat sich hier aber nicht durchgesetzt.
Dieses Gerät hat einen von NF bis in den unteren HF-Bereich (6 MHz) breiten Nutzbereich. Die Skala ist eigentlich mit der dB- Einteilung auch heute noch auf jedem analogen Zeiger-Vielfachmessgerät zu finden. Der Bereich um 0 dBm im 1Volt Messbereich bietet sich da geradezu an.
Beim Gebrauch hiesiger Zeigerinstrumente ist grundsätzlich zu beachten, das das untere Drittel der Skala vermieden werden soll, da die Abweichung sehr groß ist (mehrere %). Der Sollabgleich wird eigentlich immer beim Skalenendwert gemacht, sodass der Meßbereich entsprechend gewählt werden sollte.
Noch ein Hinweis zu den dB's. dB ist nicht immer gleich dBm. Der übliche Hinweis, 0dB = 1mW /600 Ohm ist zu beachten. Das sind 775mV, wie auf der Skala zu sehen ist. Das ist die gängige Impadanz im Telefonnetz und unterer Übertragungstechnik (NF-Bereich) unter Beachtung der Leitungsanpassung (Ri = Ra). Ausnahme waren NF-Fernkabel mit bauartbedingt 1200 Ohm Impedanz, daher war jede Leitung mit einem Übertrager 600/1200 Ohm abgeschlossen. Ein dort gemessener Pegelwert mit einem auf 600 Ohm bezogenen Meßgerät musste daher um 3 dB korrigiert werden.
Höhere Ebenen haben Prinzipbedingt andere Impedanzen (300/ 150/ 75 / 50 Ohm). So ist in der Funktechnik z.B. 0dbm = 1mW an 50 Ohm definiert,
was einer ganz anderen Spannung entspricht. Die alten analogen Sinus-Telefone o. baugleiche durften lediglich +10 dBm = 10 mW aussenden. DECT-Endgeräte liegen 10mal höher bei +20dBm = 100mW, da sie aber nur zu 10% der Zeit Bursts senden ist der Mittelwert (nach Zulassung) trotzdem bei 10mW. Bei grösseren Ausgangsleistungen (Fernseh/Rundfungsender) wurden selbst die dB Werte bezogen auf mW so groß, das als Bezugspunkt 0 das dBW genommen wurde( z,B. Fernshsenderausgang = +40dBW = 10KW). Im Heim-Audiobereich ist historisch die Spannungsanpassung gewachsen, also relativ kleine Ausgangsimpedanz trifft auf grosse Eingangsimpedanz, der Innenwiderstand tritt dabei in den Hintergrund.
Dieses Meßgerät ist ein interessanter Beleg, wie verschieden sich Messtechnik entwickeln kann.
Gruß
Willi
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- ThomasCH • Franz • WolfgangH • dk9rg
Hauptnummer 25060
25061117 ufs lingen T68d Dw 890
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Re: Was bzw wozu könnte das sein?
Um es kurz zu sagen, was passiert wenn man es einschaltet?
Der Zustand ist ja exorbitant gut.
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Re: Was bzw wozu könnte das sein?
….. das hab ich nicht probiert. Zudem wurde der Netzstecker abgeschnitten. Dies wäre natürlich das kleinste Problem…. Da ichs weitergeben möchte, will ich nichts kaputt machen.
Der Zustand ist wirklich gut. Auch kein Rost oä. Das grösste Problem könnte das Messwerk sein.
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Re: Was bzw wozu könnte das sein?
Bei der Röhre oben links sehe ich den "Quecksilber"-Spiegel nicht.
Scheint Luft gezogen zu haben.
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